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Ein Bier, das es nur in der nördlichen Oberpfalz gibt! Seit Jahrhunderten wird der Zoigl in Kommunbrauhäusern eingebraut, anschließend in einem großen Fass zum Keller des Zoiglwirts gefahren und dort mit untergäriger Hefe vergoren und gelagert. Ausgeschenkt wird er dann mit seiner Hefe direkt vom Lagertank, dazu gibt es gute Brotzeiten und eine zünftige Stimmung.

Der Bierausschank eine einzelnen Kommunbrauers dauerte gewöhnlich
14 Tage bis 4 Wochen. Wenn sein Biervorrat ausgetrunken war, ging der "Bierzeigl", ein an einer Stange befestigter sechszackiger Stern, an den Kommunbrauer, der als nächstes an der Reihe war. Dieser befestigte nun den Bierzeigel an seinem Haus, damit ersichtlich war, daß dort gerade Bier ausgeschenkt wurde.

1508 wird das Wort “Zeigel” in einem Protokoll in Neustadt erwähnt, in dem ein Streit zwischen den Neustädter Zoigl-Brauern und den Hammerbe-sitzern von Harlesberg geschlichtet wurde. Die Harlesberger durften zwar “für sich und ihr Gesind und ihre Hammer-Verwandten schenken mögen, aber nicht mit offenem Zeigel, damit es denen von Neustadt keinen Nachteil bringe.”

Aus dem Zeiger wurde durch den Oberpfälzer Dialekt "Zeigel" , und später daraus "Zoigl". Schließlich wurde auch das Kommunbraubier mit Zoigl bezeichnet.


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