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Als Zeichen dafür, daß in einem Haus Zoigl ausgeschenkt wird, dient der Zoiglstern, der an einer Stange oder einem Gestell befestigt gut sichtbar an der Hauswand angebracht wird.

Der sechszackige Zoiglstern, der aus zwei ineinandergesteckten gleichseitigen Dreiecken gebildet wird, symbolisiert die drei am Brauen beteiligten Elemente Feuer, Wasser und Luft sowie die im Mittelalter bekannten Zutaten Wasser, Malz und Hopfen. Die Bedeutung der Hefe bei der Gärung war damals noch nicht bekannt, sie wurde allgemein nur als "Zeug" bezeichnet.

Im Mendelschen Bruderhausbuch ist das Bild eines brauenden Mönchs aus dem Jahr 1403 zu sehen. Gut möglich, daß der Zoiglstern damals schon vor Oberpfälzer Häusern angebracht war. Alte Dokumente bezeugen, daß es in Nabburg, Cham, Auerbach, Floß, Neustadt an der Waldnaab, Parkstein, Eschenbach, Amberg und Tirschenreuth schon vor 1400 Kommunbrauhäuser gab.

 
Bild aus dem Mendelschen Bruderhausbuch
(Brauender Mönch aus dem Jahr 1403)


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